<programm>
<eröffnung>
2. September, 19:00 Uhr
bento bar
Werderstr. 35
- <DOOR STORIES> / Lesung von Silke Scheuermann
- <SEMAPHONISM (PROTOTYPE)> / Elektroakustische Performance von irel.ier
- Elektroakustische Performance von entartete elektronische [rybn]
- <OPEN RETREAT> / Installation von Jens Barth auf dem Werderplatz
- Diskussionsrunde with Michael Bielicky (HfG), Ludger Brümmer (ZKM), Claus Temps (Kulturbüro), Silke Scheuermann, Julijonas Urobonas u.a. Sind alle Türen heute für jeden und überall gleich geöffnet? Welche symbolische oder praktische Bedeutung spielt die Tür in Alltagssituationen? Die am Projekt <OPEN DOORS> beteiligten Künstlerinnen und Künstler im Gespräch mit Vertretern Karlsruher Institutionen. Moderation: Jacob Birken
After-Party im iuno:
<doorsteps/> with dez & rybn
Space Disco, Electronic, Krautrock
<Abschlussabend/>
9. September, 19:00 Uhr
Kunstraum: Morgenstraße
Morgenstr. 45
Fotoausstellung <IN BETWEEN> / Gytis Skudzinskas
Sound-Performance <CHALK WALK> / Franziska Windisch
<Door events>
Julijonas Urbonas
Kunstraum: Morgenstraße
Morgenstr. 45
Ein Temporäres Design-Studio und Laborraum im „Kunstraum Morgenstrasse“ bietet den Teilnehmenden einzigartige „Tür-Ereignisse“ und neue Möglichkeiten der „Bedienung“ einer Tür an. Sie lernen neue Gestaltungsideen kennen und eigene umzusetzen, eine Beratung zur künstlerischen Nutzung der eigenen Haustür wird angeboten bzw. die Haustür selbst wird zu einem Ort für Performances deklariert. In Rahmen des Projekts <OPEN DOORS/> werden zwei Workshops durch Julijonas Urbonas durchgeführt.
3.-4. September 14:00 - 19:00 Uhr
Laborraum <SOUNDING ARCHITECTURES> für interessierte Karlsruherinnen und Karlsruher
(Familien mit Kindern sind besonders willkommen)
Im ersten Workshop möchte der Künstler ein möglichst breites Publikum in den Laborraum einladen, um sich theoretisch und praktisch mit der Gestaltung der eigenen Tür auseinanderzusetzen. Klänge haben verschiedene sinnliche und kommunikative Eigenschaften, mit denen Architektur und unsere gebaute Umwelt bereichert oder ergänzt werden kann – im temporären Design-Studio sollen die Teilnehmenden dazu eigene Ideen entwickeln und die Methoden untersuchen, mit denen wir alle eine solche Gestaltung unserer unmittelbaren Umwelt selbst in Angriff nehmen können.
Die Teilnehmenden werden eingeladen, ihren eigenen Klangerzeuger, Instrumente, Maschinen oder einfach nur Ideen mitzubringen – keine musikalischen oder anderen Vorkenntnisse sind dazu erforderlich. Während des Workshops bekommen sie die Gelegenheit, mit den vorliegenden oder mitgebrachten Instrumenten, technischen Geräten oder der eigenen Stimme Musik, Klang oder Geräusche zu schaffen – die später mittels elektronischer Einbauten durch eine Tür ausgelöst und kontrolliert werden können, so dass die Tür schließlich zu einem Musikinstrument oder einer Bühne wird. Der Workshop ist zugleich ein Spielplatz der Klänge und eine Tauschbörse für Ideen; daher sind Familien mit Kindern besonders willkommen.
7.-8. September 14:00 - 19:00 Uhr
Workshop <SOUNDING ARCHITECTURES> für MusikerInnen, DesignerInnen und ArchitektInnen.
14:00 Vis-à-vis-Einführung zu den Sounding Doors. Wir treffen uns vor dem Haupteingang des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Lorenzstrasse 19
15:30 Workshop im Kunstraum: Morgenstraße
Der zweite Workshop wird sich auf die theoretischen und praktischen Ansätze und die Instrumente und Strategien im Umgang mit der Beschallung von Architektur konzentrieren. Im ersten Teil des Workshops wird anhand unterschiedlicher Beispiele aus Kunst und Philosophie vorgestellt und diskutiert, auf welche Weisen Architektur eine Stimme verliehen werden kann und Gebäude zu Klangkörpern werden. Klang als Material wird in den kreativen architektonischen Prozess integriert, um eine Zusammenarbeit und Gedankenaustausch zwischen ArchitektInnen und KlangkünstlerInnen anzuregen. Diesem theoretischen Teil des Workshops soll im zweiten Teil eine Annäherung an die Praxis folgen, indem die Teilnehmenden schnell und vor Ort realisierbare individuelle oder gemeinschaftliche Projekte zu diesen Themen entwickeln. Dieser Workshop ist offen für Anfänger und erfahrene KünstlerInnen und Fachleute aus den Bereichen Architektur, Design, Sound, etc.
Während es üblich ist, dass Sound-Designer die Klänge von Mobiltelefonen, knusprigen Cornflakes und sogar für Fön-Geräte entwickeln, wird wesentlichen Elementen unserer täglichen Erfahrung (wie der Tür) keine gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. Sounddesign und Bauakustik sind Disziplinen aus eigenem Recht geworden; in der Öffentlichkeit wird der Klang der Architektur dennoch selten diskutiert. Warum bezieht sich die Wahl einer Tür für unser Haus oder einen Raum nur auf die optischen Eigenschaften, und nicht auch auf den spezifischen Klang der Scharniere?
Die Workshops finden in englischer Sprache statt. Am 3.-4. August wird auch eine Übersetzung ins Deutsche angeboten.
Anmeldung per Email: info@julijonasurbonas.lt
oder Tel.: 0721–8100 1017
Die Teilnahme ist kostenfrei















