<Sounding door>

Mit seiner Klang-Installation „Sounding Door“ untersucht der litauische Künstler Julijonas Urbonas das Potenzial der akustischen Ästhetik von Türen.
Spezielle elektronische Geräte werden an verschiedenen Orten in Karlsruhe installiert, um das Ereignis des Öffnens oder Schließens der Tür und das Ritual des Überschreitens einer Schwelle zu einem Ausgangspunkt für die Arbeit von KomponistInnen, MusikerInnen, Sound-DesignerInnen und KlangkünstlerInnen machen.

 

Für „Sounding Door“ wurden Klänge und Kompositionen eingereicht von:

Alan Courtis (AR), Andrea Vigani (IT), Angela Femia (AU), Anna Liebzeit (AU), Barbara de Azevedo (BR), Blanca Bob Lewis (UK), Christian Ogrinz (DE), Claire Kearns (UK), Daria Baiocchi (IT), Dezroy Adam Taylan (TR/IT), Esther Alzate Romero (DE), Franziska Windisch (DE), Frauke Schmidt (DE), Gareth Griffiths (UK), Glenn Church (US), Guillaume CHAPPEZ (FR), Helen Thorington (US), Irad Lee (NL), Jana Debrodt (DE), Javril Well (AU), Jobst Liebrecht (DE), Junya Oikawa (JP), La Cosa Preziosa (IT), Lynne Williams, Mark Soden Jr (US), Martins Rokis (LV), Matt Warren (AU), Michael Aiken (AU), Michele Del Prete (IT), Oliver Heicke (DE), Osvaldo Cibils (IT), Patrick Galway (UK), Peter Takacs, Sarah Boothroyd (CA), Sasha Margolis, Sean Williams (UK), Tina Willgren (SE), Todd Anderson-Kunert (AU), Travis John, William Costa, Yellowhead (RU)

 

Die abschließende Auswahl der Kompositionen wird durch Julionas Urbonas, Ludger Brümmer (ZKM) und Friedemann Dupelius juriert.

 

Orte:

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Hauptbahnhof Karlsruhe

bento bar

 

 

julijonas urbonas

Julijonas Urbonas ist ein Designer, Künstler, Schriftsteller, Ingenieur und Doktorant in Design Interactions am Royal College of Art in London.

 

Der Künstler Julijonas Urbonas beschäftigt sich bereits seit längerem mit dem Thema „Türen“ und hat seine Ideen auch im Rahmen des Programm „Vilnius Europäische Kulturhauptstadt 2009“ realisiert; 2010 wurde „Talking Doors“ mit dem Prix Ars Electronica ausgezeichnet. Für seine Arbeit verwandelt Urbonas Türen in öffentlichen Gebäuden in interaktive Installationen; mittels elektronischer Einbauten werden die Türen zu Musikinstrumenten, oder thematisieren auf vielfältige Weise die Funktion der Tür als Schnittstelle zwischen den Menschen und ihren Institutionen.

Seine Installation wird in Karlsruhe aufs Neue zum Leben erweckt: Vor dem Hintergrund der lokalen Gegebenheiten, der urbanen und sozialen Landschaft Karlsruhes werden die Grundkonzepte neu diskutiert und interaktive Installationen produziert werden. Die Klang-Installation „Sounding Door“ soll das Potenzial der akustischen Ästhetik von Türen untersuchen. Spezielle elektronische Geräte werden an verschiedenen Orten in Karlsruhe installiert, um das Ereignis des Öffnens oder Schließens der Tür und das Ritual des Überschreitens einer Schwelle zu einem Ausgangspunkt für die Arbeit von KomponistInnen, MusikerInnen, Sound-DesignerInnen und KlangkünstlerInnen machen.

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